Behind the scenes – 11. Bearpaw Kill-Turnier in Eisenbach

Am 4. Mai 2019 war es wieder soweit. Henry Bodnik hatte zum 11. Bearpaw Kill-Turnier in Eisenbach eingeladen. Über 150 Bogenschützen sind dieser Einladung gefolgt.

So, genug mit der Einleitung. Eins noch, das Turnier war wieder spitze und hat jede Menge Spaß gemacht.

Behind the scenes

Behind the scenes habe ich oben in den Titel geschrieben und in diesem Fall kann ich etwas dazu schreiben. Hier also meine persönlichen erlebten Eindrücke über dieses Turnier.

Mit Guido Haar war ich nun zum zweiten Mal dabei. Zusammen mit Henry wurde wieder ein anspruchsvoller Turnierparcours gestellt. Guido war hier schon weitaus öfters mit am Start. Trotzdem kann man wohl mit Stolz behaupten, dass wir mittlerweile ein eingespieltes Team sind und der Aufbau recht reibungslos läuft.

Donnerstag, 2. Mai

Für Guido, mich und Christoph Unger (longlife3Dtargets) ging es schon am Donnerstag los. Pünktlich um 9 Uhr standen wir in Rossach auf der Matte. Ebenso pünktlich, nach dem Kaffee trinken und etwas Transporter beladen, ging es dann los nach Eisenbach. Na ja fast, nach ca. 15 km ging es dann nochmal zurück, da doch ein paar wichtige Utensilien vergessen wurden. Natürlich schieben die Beiden mir das wieder in die Schuhe, da ich nochmal eine Pinkelpause in Rossach eingelegt habe.

Chris hatte den Bus mal wieder gut mit seinen 3D Tieren gefüllt, die beim Turnier dann äußerst tricky gestellt wurden. Auch der Wolf zog somit in den Wald von Eisenbach.

Nach gut 4 1/2 Stunden kamen wir in Eisenbach an. Sonnenschein, ja Sonnenschein gab es hier auch noch.

Mit dem war es aber nach gut einer Stunde dann vorbei und die ersten Tropfen fielen vom Himmel. Scheinbar typisch Eisenbach, ich kannte letztes Jahr nur bestes Sonnenwetter.

Am Donnerstag ging es dann nach kurzem Einchecken gleich mal in den Wald und die ersten 12 Stationen wurden von Henry ausgesucht und von Guido und mir gestellt. Schon jetzt war klar, dass die Schüsse wieder sehr anspruchsvoll werden. Da musste sich der ein oder andere beim Turnier sicher ziemlich verbiegen. Am ersten Tag waren auch Daniela Steinborn und Antonio Alt mit auf Tour. Tagesstrecke war ca. 10 km.

Chris richtete in der Zwischenzeit in der Schießhalle des Bogensporthotels Bad sein “Büro” ein. Dies wurde in den nächsten Tagen der Infostand, die Anmeldung, das Headquarter, der Shop, der Pausenraum, die Partyzone und was weiß ich noch alles.

Achtung, zur Partyzone gibt es jetzt kurz einen Insider.

In Verbindung mit Schießtraining, Whisky und Rotwein sind die Teile nicht ohne. Hier nochmal schöne Grüße an Simon Bode. Hand aufs Herz, war echt ein übles Zeug. 😉

Freitag, 3. Mai

Nach dem Frühstück ging es dann wieder in den Eisenbacher Wald um den Turnierteilnehmern einen anspruchsvollen Parcours zu präsentieren. Rund 20 Stationen warteten noch auf die Fertigstellung. Bergauf- und Bergab ging es unzählige Male von Station zu Station. Henry suchte geeignete Spots aus, Guido und ich befestigten die Ziele. Man muss wirklich neidlos anerkennen, dass Henry hier wirklich ein Auge für immer wieder neue Herausforderungen hat.

Um ca. 17 Uhr war dann alles in trockenen Tüchern und alles bereit für das Turnier am nächsten Tag. Halt, nicht ganz. Guido, Chris und ich gingen noch mal die komplette Strecke durch um die Wegmarkierungen und Schilder zu platzieren. Chris hat ein paar Probeschüsse absolviert, ob auch alles machbar ist. An diesem Tag hatten wir am Ende rund 14 km auf dem Tacho.

Des Weiteren wurden dann noch die Schießzettel, Gruppeneinteilungen, etc. angefertigt, bzw. organisiert.

Der Ausklang des Abends fand dann in der Schießhalle statt.

Samstag, 4. Mai

Turniertag!!!!! Rund 150 Schützen sind am heutigen Tag eingetroffen um den ersten Tag des Turniers zu absolvieren. Deutschland, Österreich, Schweiz und Großbritannien waren am Start.

Um ca. 10 Uhr flogen dann die ersten Pfeile auf die Ziele. Bestenfalls natürlich ins Kill. Jeder Schütze durfte 2 Pfeile pro Station schießen. Kill gab 10 Punkte, Körper zählte -2 und daneben war eben daneben. Komisch, dass man sich darüber freuen kann das Ziel mal nicht zu treffen.

Wie sich herausstellte, war ich in der besten Gruppe. Der Tag mit meinen Mitstreitern war einfach klasse. Viele Grüße nochmal an alle. Man kann schon sagen, wir hatten unseren Spaß.

Margarete, ich, Claus, Guido, Daniela und Antonio.

Pünktlich zum Turnierstart hat es natürlich auch mit dem Regen angefangen. Meine wasserdichte Jacke war dann doch nicht so wasserdicht. Gott sei Dank hörte es aber nach ein paar Stationen wieder auf. Nun freuten wir uns bei den nächsten Schüssen über schönes Wetter. Somit hatten wir rund 20 Stationen recht komfortabel absolviert.

Bei der Pausenstation haben wir uns dann wohl zu viel gefreut. “Was haben wir für ein Glück, klasse Wetter” usw. und so fort. Was hatten wir denn noch nicht? …. Richtig, Schnee hatten wir noch nicht. War in Eisenbach natürlich auch kein Problem und wurde prompt geliefert.

Ein Abschlussbild gibt es natürlich auch noch. Antonio hat sich da aber schon ins Warme verzogen. 😉

Für Guido, Henry und mich war aber noch lange nicht Schluss. Schließlich musste der Parcours für Sonntag noch umgestellt werden. Also nochmals los in den Wald und alle Stationen, bzw. die Pflöcke nochmal umstellen.

Am Ende haben Guido und ich wieder rund 14 km Wegstrecke hinter uns.

Den Abend musste ich dann doch etwas ruhiger angehen und so habe ich leider das Nachtschießen auf leuchtende Ballons verpasst. Ja, ich habe geschwächelt. Mit diesen Trupp ist es aber auch nicht auszuhalten.

Sonntag, 5. Mai

Winter Wonderland und das im Mai.

Ich bin hier sehr strategisch vorgegangen und habe mich so lange wie möglich im Warmen aufgehalten. Wohl etwas zu lange, weil Guido sich dann doch telefonisch bei mir gemeldet hat wo ich bleibe.

Somit den ersten Schuss etwas stressig absolviert. Scheinbar brauche ich den Druck, denn der hat geklappt. Heute war Hunter Time. Kill 20 Punkte, Körper -5, daneben wie immer daneben.

Eigentlich war es recht trocken, aber eben alles voll Schnee. Über Abwechslung konnten wir uns bei diesem Turnier nicht beklagen. Unser Team war etwas reduziert. Margarete wurde von uns am ersten Tag so sehr gepusht, dass sie heute in die Leistungsgruppe musste. Na, Pech gehabt, würde ich mal sagen.

Dani haben wir mit unserem Gelaber dann auch ausgeschaltet. Sie hatte dadurch solche Kopfschmerzen, dass sie abbrechen musste. Der harte Kern, bestehend aus Claus, Antonio, Guido und mir hat aber wacker durchgehalten.

Der zweite Tag forderte von den Schüssen nochmal alles ab.

… und wieder … nach dem Turnier ging es für Guido und mich nochmal in den Wald. René Scholz war aber hier mit dabei. Den Abbau haben wir wohl wirklich in Rekordzeit erledigt. Am Ende hatte ich wieder rund 14 km absolviert. Ich war echt froh, als ich den Hang zum letzten Mal runtergelaufen bin.

Abreise war dann nach der Siegerehrung, Abendessen und gemütlichen Ausklang um ca. 20 Uhr. Nach rund 4 1/2 Stunden Fahrt war ich dann wieder Zuhause.

Fazit

Anstrengend, anspruchsvoll, abwechslungsreich. Über 50 km mit vielen Höhenmetern und Schlepperei. Unterwegs mit der besten Gruppe. Nette Leute kennengelernt. Den ganzen Trip merke ich zwar noch immer etwas in den Knochen, aber das war es allemal wert. Die Idee hinter diesem Turnier finde ich noch immer klasse. Verwundest du ein Tier, bekommst eine “Strafe”. Nur ein sauberer Kill wird belohnt.

2 Antworten auf „Behind the scenes – 11. Bearpaw Kill-Turnier in Eisenbach“

  1. Hallo Holger,
    auch an Dich vielen Dank für die zwei schönen Tage.
    Und ja, wir waren die beste Gruppe. Zwar nicht nach Punkten, ganz sicher aber die mit dem höchsten Spaßfaktor.
    Halt die Ohren steif, alle ins Kill und bis zum nächsten Mal
    Claus

    1. Hallo Klaus,

      habe jetzt erst dein Kommentar gesehen. Du hast auf jeden Fall recht, es hat sowas von Spaß gemacht. Hoffe dich irgendwo mal wiederzusehen. Mach’s gut alle ins Kill.

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