Meine Eindrücke zum 10. Bearpaw Kill Turnier in Eisenbach

Nach dem Kill Turnier ist vor dem Kill Turnier

Eins gleich vorweg – an so einem Turnier muss ich unbedingt wieder teilnehmen. Diese Art der Schüsse macht einfach Lust auf mehr, mehr, mehr …

Ach ja, das Gerücht in Eisenbach regnet es immer beim Kill Turnier,  habe ich auch widerlegt. Ich war jetzt beim Turnier dabei und da herrschte nur Sonnenschein. Macht also 100% Sonnenschein bei allen Kill Turnieren, an denen ich teilgenommen habe.

Viele Vorbereitungen im Hintergrund

Zusammen mit Christoph Unger und Guido Haar bin ich am Donnerstag in Eisenbach angereist. Guido, Alin Andreica und ich haben dann unter der Regie von Henry Bodnik noch am gleichen Tag mit dem Aufstellen der einzelnen Stationen begonnen. Während wir im Wald werkelten, hat Chris die Anmeldung in der Schießhalle eingerichtet und sich um die organisatorischen Dinge gekümmert.

Für mich war schon das Stellen der einzelnen Stationen eine interessante Erfahrung. Hier ging es nicht darum, durch Weite die Schwierigkeit der Treffer zu erhöhen, sondern bei jedem Schuß herauszubekommen, wie der Pfeil ungehindert das Kill treffen kann und welche Schußposition man dafür einnehmen muss. Dieser Umstand macht dieses Turnier mehr als interessant und lohnenswert. Es ist eindeutig eine andere Art von 3D-Turnier, was aber so was von Laune macht… Ich kann es einfach nur jedem Schützen empfehlen, der mal etwas anderes erleben will.

Nach dem Stellen der Ziele hat Henry nochmal die Schüsse ausprobiert und auch gezeigt, dass alles machbar ist.

Anstrengend war’s, aber gut

Donnerstag

  • Aufstellen der ersten Hälfte für das Turnier am Samstag.

Freitag

  • Aufstellen der zweiten Hälfte des Turniers
  • Henry probiert die einzelnen Stationen aus
  • Wegführung wird ausgeschildert und markiert

Samstag

  • Turnier – Doppelhunter
  • Umstellen der Stationen für Sonntag
  • Nachtschießen

Sonntag

  • Turnier – Hunterrunde
  • Abbau der Stationen

Über 60 Kilometer Wegstrecke kamen so an diesen 4 Tagen auf dem Parcours zustande.

Das Turnier

Wie oben geschrieben, ist die Herausforderung herauszufinden, wie man den Schuß durchführen kann. Normales aufrechtes Stehen war eigentlich bei keiner Station möglich. Breitbeinig, halber Spagat, knien, liegen, etc. war eher angesagt. Die Ziele standen niemals über 30 Meter und trotzdem waren die Schüsse alles andere als leicht. Eigentlich kam man zu jeder Station und fand entweder erstaunte oder verblüffte Schützen in seltsamen Schussstellungen vor. Wow, ooohh, neeeeiiiin, und weitere Laute klangen an diesen Tagen recht oft durch den Wald. Die ca. 130 Schützen hatten aber sichtlich ihren Spaß.

Es war für mich auf jeden Fall ein außergewöhnliches Turnier, bei welchem ich sicher nicht das letzte Mal teilgenommen habe.

Auch die Gesamtsieger wurden außergewöhnlich ermittelt. Die besten Schützen der einzelnen Bogengruppen mussten  Zwei gegen Zwei erst in einem Rennen und dann einem Wettschießen (wer trifft den Ballon zuerst) gegeneinander antreten. Im KO-Verfahren wurden dann die ersten drei Plätze ermittelt. Die Gewinner konnten sich über 1000, 500 und 300€ freuen.

Wie geschrieben, ich habe vier anstrengende, aber sehr erlebnisreiche Tage mit viel Spaß und netten Leute in Eisenbach verbracht. Wiederholung folgt.

Die meisten Tiere wurden mit Tieren von longlife 3D targets gestellt. Bei ein paar Stationen wurde vorhandene Tiere vom Parcours des Bogensporthotels Bad genutzt.

Vielen Dank an Guido für das Bereitstellen von Fotos.

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